Der Weg ins ProjektSchritt 1: Die nötigen Voraussetzungen erfüllen, um sich erfolgreich für den Freiwilligendienst im Projektland zu bewerben. Schritt 2: Eine ehrenamtliche und aktive Mitarbeit bei pbi wird empfohlen, um die Organisation und ihre Arbeit auf nationaler Ebene kennen zu lernen und Kontakte mit ehemaligen Freiwilligen, pbi-Aktiven und -MitarbeiterInnen zu schließen. Dieser Schritt ist jedoch nicht Pflicht! Schritt 3: Das Informationsseminar besuchen, indem pbi-VertreterInnen und ehemalige pbi-Freiwillige ein Wochenende über Grundsätze und Struktur der Organisation, über die Arbeitsweise und Aufgabenfelder sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Freiwilligendienstes und der einzelnen Projekte sprechen. Das Seminar dient auch zum gegenseitigen Austausch der Freiwilligen und BewerberInnen. Schritt 4: Zum Informationsgespräch in die pbi-Geschäftsstelle nach Hamburg kommen. Dieses ausführliche Gespräch mit einem/r ehemaligen Freiwilligen und mit der Freiwilligenbeauftragten dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung anfallender Fragen (z. B. Motivation, Erwartungen, Zweifel, organisatorische Einzelheiten, Arbeits- und Lebensalltag im Projektland) Schritt 5: Schriftliche Bewerbung mit Motivationsschreiben und drei Referenzgutachten zur persönlichen Eignung (z. B. von ArbeitskollegInnen, FreundInnen, etc.) an das betreffende internationale Büro schicken. Schritt 6: Telefonisches Interview nach Eingang der Bewerbung mit einem/er TrainerIn des Projektkomitees. Das Gespräch findet in der Teamsprache statt. Auf Grundlage der eingesandten Bewerbung werden einige Themen aufgegriffen, um dem/der BewerberIn die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen näher zu erläutern, die Sprachkompetenz zu belegen und Unklarheiten zu klären. Schritt 7: Den schriftlichen Vorbereitungskurs absolvieren. Dies ist ein Fernkurs zum Selbststudium zu verschiedenen, relevanten Themen (Geschichte des Projektlandes, politische Situation und Menschenrechtslage sowie wichtige Organisationen vor Ort, etc.) mit anschließenden Einsendeaufgaben. Das Selbststudium dauert drei bis sechs Monate. Schritt 8: Mit Freiwilligen aus anderen pbi-Ländergruppen am Internationalen Projekttraining teilnehmen. Das Training wird in der Projektsprache durchgeführt, der Veranstaltungsort ist jedoch unterschiedlich. Im Training werden einzelne Module des Fernkurses vertieft. Anhand von Fallbeispielen und Rollenspielen soll die Arbeit vor Ort veranschaulicht werden und auch das eigene Verhalten in den jeweiligen Situationen und im Leben im Team reflektiert werden. Schritt 9: An einem mehrtägigen Ausreisecoaching teilnehmen. Dieses dient dazu, Themen wie u. a. Menschenrechte, Lobbyarbeit und gewaltfreie Kommunikation zu vertiefen. Außerdem wird während dieser Zeit ein persönliches Unterstützungsnetz aufgebaut, das den Konflikt näher an die Zivilgesellschaft bringen soll. Schritt 10: Die neuen Freiwilligen werden mehrere Wochen von den übrigen Teammitgliedern in das Land und die Arbeitsabläufe eingeführt. Außerdem nehmen sie an regelmäßigen Workshops und Auswertungen ihrer Arbeit und Eingliederung teil.
|


