21. Mai 2013
  
  • Promoting nonviolence and protecting human rights defenders since 1981

Aktuelle Nachrichten

Ein gefährliches Geschäft: AktivistInnen für Landrechte und Umweltschutz – Ein Konferenzbericht

„Zahlreiche Verbrechen gegen ländliche Gemeinden, GewerkschaftlerInnen und Oppositionelle wurden im Namen der „Entwicklung“, des „Reichtums“ und „Wohlstands“ verübt.“ - Jorge Molano

Wenn die Subsistenzlandwirtschaft aufgrund von Großprojekten der Konzerne und internationalen Unternehmen gefährdet ist, und die Menschen- und Landrechte der indigenen Gemeinschaften aufgrund von Wirtschaftsinteressen verletzt werden, sind es oft die MenschenrechtsverteidigerInnen, die sich der Opfer annehmen, für diese sprechen und sich für die Rechte der Ausgebeuteten oder Vertriebenen einsetzen.

Für diese Tätigkeit zahlen sie aber meist einen hohen Preis: Sie selbst werden Opfer von Angriffen, Drohungen und Repressionen durch staatliche und nicht-staatliche Akteure, deren Ziel es ist, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen und die Interessen der Konzerne durchzusetzen.

„Ein Menschenrechtsverteidiger in Mexiko zu sein, ist gefährlich. Es ist egal, ob wir indigene Gemeinden verteidigen, die Umwelt oder die Frauenrechte, Bauern, Journalisten oder Afro-Mexikaner. Jeden Tag sind wir physischen und psychischen Gefahren und Drohungen ausgeliefert .“ - Padre Uvi

peace brigades international UK Section: A Dangerous Business: The human cost of advocating against environmental degradation and land rights violations - Conference Report, October 2011.

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