4. Februar 2012
  
  • Promoting nonviolence and protecting human rights defenders since 1981
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Lehrerfortbildungen

Möchten Sie das Thema Menschenrechte in Ihrem Unterricht vertiefen und diesen mit praxisnahen Informationen bereichern? Dann sind Sie hier richtig!

Seit 1981 begleiten wir lokale MenschenrechtsverteidigerInnen in Krisengebieten. Gleichzeitig führen in Deutschland ehemalige pbi-Freiwillige im Rahmen unseres Bildungsprojekts Workshops an Schulen durch. Dazu ist eine Vor- und Nachbereitung notwendig, die Sie gemeinsam mit Ihren SchülerInnen gestalten können. Durch unsere Lehrerfortbildungen möchten wir Sie dabei unterstützen, das Thema Menschenrechte in Ihrem Unterricht nachhaltig zu verankern.

Um an unseren Lehrerfortbildungen teilzunehmen, können Sie sich über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) in Hamburg anmelden oder sich direkt an uns wenden.

Angebote


Titel:
Erzwungene Migration als Folge lokaler Konflikte und internationaler Interessen

Kurzbeschreibung: Die Grundlage des Seminars bilden konkrete Fallbeispiele erzwungener Migration in Kolumbien und Indonesien. Aufgrund von wirtschaftlichen Interessen innerhalb eines globalisierten Rohstoffmarktes wurde der Anbau von Ölpalmen als Biospritrohstoff sowie der Kupferabbau in indonesischen Minen massiv ausgeweitet. Eine Folge dieser Ausweitung ist die systematische Vertreibung der lokalen Landbevölkerung.

Neben der fachlichen Analyse des Problemfelds steht die Frage im Vordergrund, wie das Thema in den Unterricht eingebracht werden kann und welche außerschulischen Kooperationsmöglichkeiten, z. B. durch externe ReferentInnen, bestehen. Ferner werden didaktische Materialien zum Thema vorgestellt, die wir im Anschluss gemeinsam erweitern können oder als Anstoß zur Entwicklung neuer Ideen und Materialien nutzen werden. 


Titel: Konsens und Demokratie - durch Dialog mitgestalten

Kurzbeschreibung: Als Einstieg in das Seminar werden Konsensprinzip und Gewaltfreiheit im Zusammenhang der Arbeit von pbi vorgestellt. Das Konsensprinzip soll als Methode genutzt werden, um einen Konflikt zu verringern, zu vermeiden oder – wenn dieser bereits besteht – gewaltfrei zu lösen.

Die einzelnen Schritte und Formen des Konsensprinzips, einschließlich Prozess, Diskussionshilfen und Konsensformen, werden anschließend anhand einer Bildschirmpräsentation besprochen. Eine Gruppenarbeit zum Konsensprinzip soll eine mögliche Unterrichtseinheit veranschaulichen. Im Anschluss an die Auswertung der Gruppenarbeit wird das Konsensprinzip ergänzend durch Erfahrungen der pbi-Aktiven diskutiert. pbi-Mitarbeiter oder Aktive berichten über ihre bisherigen Workshoperfahrungen mit diesem Thema. Abschließend können gemeinsam didaktische Weiterentwicklungen besprochen werden.

Ihre Spende hilft!

pbi schützt bedrohte MenschenrechtsaktivistInnen und schafft Raum für Frieden: pbi rettet Leben.
Bitte helfen Sie uns dabei.

Was sie sagen

"Im Hinblick auf die Schaffung einer Kultur des Dialoges und des Friedens ... wünsche ich ihnen, dass es ihnen weiterhin gelingt ... dieses Samenkorn zu säen und auszuweiten."
Ernst Pierre, Abteilung Ausbildung ziviler Missionen der UNO/OAS

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