4. Februar 2012
  
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Rositas Puppenbühne

Hintergrund:

Das interaktive Puppenspiel "Rositas Puppenbühne" wurde ursprünglich in Mexiko entwickelt und als Methode eingesetzt, um dort Erwachsene aus verfeindeten Dörfern zur Reflexion über ihren Konflikt zu bewegen.

Doch auch Kinder waren fasziniert von dem Spiel der Puppen. 2007 brachte Heike Kammer schließlich die Idee des Puppenspiels mit nach Deutschland und konzipierte ihre Stücke für ein jüngeres Publikum im Alter zwischen 3 und 10 Jahren.

Methodisches Vorgehen:

Mit der Methode des Puppenspiels werden Konflikte auf spielerische Art dargestellt. Dabei wird das Puppentheater immer wieder durch die aktive Einbeziehung des Publikums ergänzt, das maßgeblich zur Gestaltung des Theaters beiträgt. Auf diese Weise wird kontinuierlich das eigene Konfliktverhalten reflektiert. Am Ende des Stücks sucht das Publikum selbst nach einer Lösung des Konflikts und entscheidet so über den Ausgang des Puppenspiels mit.

Ziel:

Die Kinder können lernen, sich in die Gefühlswelt anderer Figuren hineinzuversetzen. Sie erarbeiten sich in diesem Zusammenhang "faire" Handlungs- und Schlichtungsmöglichkeiten, die durch das Nachdenken über Lösungsmöglichkeiten der dargestellten Konflikte zum Ausdruck kommen.

Somit werden die Kinder für Problemlagen anderer sensibilisiert, insbesondere für das Leben von Kindern in anderen Ländern. Gleichzeitig werden sie in die Lage versetzt, bereits selbständig erste Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten für Konflikte zu überlegen. Auf diese Weise findet eine erste Annäherung an die Themen Frieden und Gerechtigkeit statt.

 

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"Im Hinblick auf die Schaffung einer Kultur des Dialoges und des Friedens ... wünsche ich ihnen, dass es ihnen weiterhin gelingt ... dieses Samenkorn zu säen und auszuweiten."
Ernst Pierre, Abteilung Ausbildung ziviler Missionen der UNO/OAS

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