Gewaltfrei in Aktionpbi-Freiwillige schützen durch ihre Präsenz Menschen in Konfliktgebieten, die von politisch motivierter Gewalt, Entführung, Inhaftierung oder Ermordung bedroht sind. Dazu gehören u. a. Einzelpersonen, Umweltschutzorganisationen und Gewerkschaften, die gewaltfrei für Menschen-rechte, Frieden und Gerechtigkeit eintreten. Auf diese Weise geben die Freiwilligen der zivilen Bewegung Rückhalt und versuchen, Freiräume für ihre Arbeit aufrecht zu erhalten oder zu vergrößern. Die Begleitung durch die Freiwilligen kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Akut bedrohte Personen werden rund um die Uhr begleitet, Büros der Organisationen regelmäßig besucht. Bei Veranstaltungen und Demonstrationen treten die Freiwilligen als internationale Beobachter auf, sie analysieren die politische Situation und verfassen regelmäßig Newsletter über die Lage im Land. Außerdem treten sie bei Gesprächen mit VertreterInnen von Behörden und Organisationen für die Menschenrechte und die Personen, die sie begleiten, ein. Daneben halten sie auch Workshops und Seminare ab, die den MultiplikatorInnen Friedenserziehung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung nahe bringen sollen. Ansprechpartnerin für den Freiwilligendienst im Ausland ist Cathrin Schmock.
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