Menschenrechtssituation im LandAnfang der sechziger Jahre verfiel Guatemala in einen 36 Jahre andauernden Bürgerkrieg, der u. a. durch die sozialen Ungleichheiten zwischen den Eliten und der indigenen Bevölkerung des Landes hervorgerufen wurde. 1996 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet, das in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte jedoch keine Verbesserung brachte. Staatliche Institutionen, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaat und Demokratie, sind bis heute geschwächt.
2008 wurde von den Vereinten Nationen und Guatemala eine internationale Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala (CICIG) geschaffen. Ziel eben dieser soll es sein, Straflosigkeit in Guatemala zu bekämpfen und kriminelle Organisationen, die Gewalt anwenden, zu untersuchen und zu demobilisieren.
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