Wer sind MenschenrechtsverteidigerInnen?MenschenrechtsverteidigerInnen setzen sich ohne Einsatz von Gewalt für die Einhaltung und den Schutz der Menschenrechte ein. Sie befassen sich dabei mit den unterschiedlichsten Themen; mit politischen, zivilen, ökonomischen, sozialen oder kulturellen Rechten. Sie können Gruppen oder Einzelpersonen sein, die die Umwelt schützen wollen oder daran arbeiten, die Wahrheit über Menschen zu erfahren, die Verschwunden gelassen wurden. Das können Frauenorganisationen sein, die den Opfern häuslicher oder sexueller Gewalt beistehen oder indigene Gemeinschaften unterstützen, die um ihre Landrechte kämpfen. Sie können Anwälte sein, die ausgebeuteten Gruppen Rechtsbeistand und Begleitung geben oder Opfer staatlicher Gewalt vertreten. Von uns begleitete Personen sind u. a. AnwältInnen, JournalistInnen, NGOs, GewerkschafterInnen, RepräsentantInnen von Minderheiten und indigenen Völkern, Angehörige von Opfern politisch motivierter Gewalt oder Bauern/BäuerInnen. Sie setzen sich für ihre eigenen Rechte als Randgruppen, für Landrechte oder den Schutz vor willkürlicher Verhaftung, Folter und dem gewaltsamen Verschwindenlassen ein. Diese Vielfalt der MenschenrechtsverteidigerInnen, die wir begleiten, reflektiert unser eigenes Bekenntnis zur Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte. In Ländern, in denen Gemeinschaften von einem gewaltsamen Konflikt, von Einschüchterung und Unterdrückung betroffen sind, können Menschenrechts-verteidigerInnen eine Schlüsselrolle beim Kampf um Gerechtigkeit und Frieden einnehmen. Ihre Arbeit hat das Potential, einen nachhaltigen Frieden zu erreichen. Sie klagen Menschenrechtsverletzungen an, die von staatlichen und parastaatlichen AkteurInnen begangen wurden und machen sie international bekannt. Sie decken traditionell verankerte gesellschaftliche Missstände auf und fordern soziale Gerechtigkeit. Sie engagieren sich für die Bekämpfung der Straflosigkeit und für die Demokratisierung der staatlichen Strukturen. Außerdem erinnern sie daran, dass die Regierung ihres Landes die Verfassung, die Gesetze sowie die ratifizierten internationalen Abkommen im Bereich der Menschenrechte einhält. Deshalb laufen die MenschenrechtsaktivistInnen in der Regel den Interessen der Regierungen und anderen einflussreichen AkteurInnen zuwider. Sie werden als störend angesehen und werden zu Zielen von Gewalt, Diskriminierung, Verfolgung, Kriminalisierung, Entführung oder anderen Angriffen, wie etwa Verleumdung. In vielen Ländern begeben sich Männer und Frauen, die sich gewaltfrei für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, oft in Lebensgefahr. pbi existiert, um diese mutigen Menschen, die für die Rechte und Würde ihrer Gemeinschaften einstehen, zu unterstützen und zu schützen. pbi-Freiwillige machen diese Unterstützung sichtbar und tragen dazu bei, Gewalt zu vermindern und den politischen Raum zu vergrößern, in dem die AktivistInnen ihre Arbeit ohne Angst weiterführen können. Internationale Vereinbarungen zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen |
Ihre Spende hilft!pbi schützt bedrohte MenschenrechtsaktivistInnen und schafft Raum für Frieden: pbi rettet Leben. NachrichtenMexiko: Mitglied von COPUVO bei Protest gegen Silbermine in Oaxaca getötet Justiz in Guatemala - Ehemaliger Diktator unter Hausarrest Radio Köln überträgt am 28. Januar einen Beitrag zu 30 Jahre pbi Veranstaltungen"Im Einsatz für Frieden in Lateinamerika": pbi-Veranstaltungsreihe in Bayern mit Heike Kammer Internationale Münchner Friedenskonferenz: pbi ist mit Infostand dabei Stuttgart Open Fair 2012: Heike Kammer ist mit Rositas Puppenbühne dabei |

